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Sonntag, 17. Januar 2010
Am 8. Juni 1967 wurde das Spionageschiff in internationalen Gewässern 14 Meilen vor der Küste Israels angegriffen. Israelische Kampfflugzeuge (u.a. Mirage III) beschossen und bombardierten es, bis hin zur Verwendung von 1000-Pfund-Bomben und Napalm. Außerdem kam es zur Beschießung der Liberty und der im Wasser treibenden Überlebenden durch israelische Torpedoboote. Insgesamt wurden dabei 34 US-Navy-Angehörige getötet und 172 verletzt. Obwohl es in beiden Ländern mehrfache Untersuchungen gab, die den Vorgang als Verkettung unglücklicher Umstände darstellen, nähren die Zeugenaussagen, Umstände und Hintergründe des Angriffs bis heute Zweifel an diesen Darstellungen. Sicher ist, dass die USA wenige Tage vor dem Zwischenfall mitgeteilt hatten, sie hätten kein einziges Schiff in dieser Region des Mittelmeers stationiert (was zu diesem Zeitpunkt auch stimmte). Beide Seiten bestätigten Aussagen über acht israelische Anti-U-Boot-Flugzeuge, die einige Stunden zuvor die USS Liberty insgesamt zwölf mal überflogen, wonach diese auf den Karten der Luftüberwachung Israels mit einem grünen Magneten als neutrales Schiff markiert wurde. Diese Markierung wurde allerdings nach 6 Stunden wieder entfernt, da die USS Liberty vom israelischen Radar verschwunden war; man nahm an, dass sie aufs offene Meer hinausgefahren sei, um sich dort mit der 6. Flotte der USA zu treffen. Die überlebenden ehemaligen Besatzungsmitglieder der Liberty bestehen jedoch darauf, dass eine Verwechslung unmöglich gewesen sei; der Angriff auf das Schiff sei bewusst erfolgt, und es handele sich um ein Kriegsverbrechen. Laut einem Bericht der Financial Times vom 12. Januar 2004 erklärte ein ehemaliges Mitglied des US-Marine-Untersuchungsgerichts unter Eid, dass der damalige US-Präsident Lyndon B. Johnson und Verteidigungsminister Robert McNamara damals eine Geheimhaltung des Vorfalls angeordnet hätten. Am 2. Oktober 2007 veröffentlichte die angesehene Chicago Tribune einen Artikel des Pulitzer-Preisträgers John Crewdson, der auf vor kurzem freigegebenen Dokumenten des amerikanischen Außenministeriums sowie neuerlichen Zeugenbefragungen beruht. Die neuen Dokumente, insbesondere Zeugenaussagen zu Funksprüchen der israelischen Piloten, stützen die Aussagen der Überlebenden, dass es sich um einen gezielten Angriff handelte.
Samstag, 16. Januar 2010
Die wahre Geschichte des härtesten Geheimdienstes der Welt. Goldas Rache In den frühen 1970ern richtet sich das Hauptaugenmerk des Mossad auf eine extremistische, palästinensische Terrorvereinigung, bekannt als SCHWARZER SEPTEMBER. Diese Organisation führt gewaltsame Aktionen im Zuge des Palästina-Konfliktes durch. Als die Terroristen einen Anschlag auf israelistische Athleten bei den Olympischen Spielen in München verüben und sie dadurch töten, ordert die Premierministerin Golda Meir Vergeltung an. Agenten des Mossad werden in die ganze Welt in tödlicher Mission ausgesandt. Operation Sphinx 1972 unterzeichnet der Irak ein Geheimabkommen mit der französischen und italienischen Regierung zum Bau eigener Atomkraftwerke. Israel würde sich nicht gegen einen Nuklearangriff wehren können, welcher die Zerstörung des jüdischen Staates zur Folge hätte. Der Mossad schickt Israels Top Guns auf eine todesmutige Mission, die irakische Bedrohung zu zerschlagen und unversehrt nach Hause zurück zu kehren. Unternehmen Entebbe Am 27. Juni 1976 entführen die Volksfront zur Befreiung Palästinas und die Baader-Meinhof-Gruppe ein Flugzeug der Air France auf dem Flug von Tel Aviv nach Paris und zwingen es, auf dem Flughafen Entebbe in Uganda zu landen. Sechs Tage später, nach einem verzweifelten Wettrennen gegen die Zeit, stehen Kommandotruppen des Mossad in den Startlöchern, um den Flughafen zu stürmen und die Geiseln zu befreien.
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